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Haut für brandverletzte Kinder

An der Chirurgischen Kinderklinik des Kinderspitals Zürich ist es dem Forscherteam der Tissue Biology Reserach Unit gelungen, im Labor ein komplexes menschliches Hautgewebe zu züchten. Damit soll bald Kindern mit schweren Hautverletzungen – zum Beispiel nach schweren Brandverletzungen - geholfen werden können.

Mit den heute zur Verfügung stehenden Transplantationstechniken können grossflächige Wunden zwar gut behandelt werden, allerdings kann die transplantierte Haut nicht mitwachsen, und zusätzlich kommt es häufig zu einer starken Narbenbildung. Besonders bei Kindern, die sich noch im Wachstum befinden, sind regelmässige Korrekturoperationen die Folge. Das soll sich mit dem neuen Hautersatz ändern: In den bisherigen Studien zeigte sich, dass die aus körpereigenen Zellen gewonnene Haut mitwächst und sich integral in den Körper einfügt. Im Rahmen von klinischen Studien (Phase I und II) an der Universitäts-Kinderklinik Zürich wird der neue Hautersatz nun bei Kindern mit schweren Hautverletzungen angewandt. Erste Ergebnisse sind sehr erfolgsversprechend.

Die Fondation Gaydoul unterstützt das Projekt Hautersatzforschung der Tissue Biology Research Unit an der Universitäts-Kinderklinik Zürich seit 2008 mit namhaften finanziellen Mitteln.

Weitere Informationen unter www.skingineering.ch